top of page

13 Asanas zu eurem Mamiglück

Aktualisiert: 5. Sept. 2019



Ich bin aktuell in der 19. SSW, also im 5. Monat schwanger und erlebe jeden Tag aufs Neue anders. Als ich vor ca. 3 Jahren die Prä- und Postnatal-Yoga-Weiterbildung bei Sylvia Ritter gemacht habe, hatte ich zwar enorm viel Input und total viel an Fachwissen erlernt, das bzw. den jetzt erst so wirklich klar verstehe und nachvollziehen kann, da, ich es selber am eigenen Körper erleben und spüren darf.

Kurz zu meiner Schwangerschaft: Mir ging es im ersten Trimester einfach nur beschissen. Die erste Freude mit den tollen Neuigkeiten wurde schnell mit dauerhafter Übelkeit, Erbrechen, Abgeschlagenheit, Pickeln und Haarausfall getrübt :( Dann hat mich auch noch eine fiese Erkältung ans Bett gefesselt und meine Laune war einfach nur noch im Keller und die Frustration echt hoch. Ich kann es sowieso null leiden wenn ich keine Power habe und nicht funktioniere. Zumal mein Job als hauptberufliche Yogalehrerin auch davon abhängt, dass ich meine Kurse unterrichte und nicht dauerhaft zu Hause im Bett oder über dem Klo hänge.

Das habe ich mir irgendwie anders vorgestellt, denn den Schwangeren in meinen Yogakursen geht es doch immer total gut, und sie strahlen so schön von innen, warum ist das bei mir nicht so? Noch dazu waren die Kommentare vieler Bekannten, die bereits Mutter sind, oft solche: „Ach echt du Arme, also ich hatte das ja nie mit der Übelkeit. Meine Schwangerschaft war einfach nur total toll“ und den Kommentar „Ah, wow, du bist schwanger, genieß es“ hab ich eher als dummen Witz empfunden…

Das Ergebnis der ersten drei Monate: ich hab meine eigene Yogapraxis total verloren, ich war nicht einmal auf der Matte, um mir etwas Gutes zu tun, und wenn ich unterrichtet habe, habe ich jedes Mal so mit der Übelkeit gekämpft, weil jemand Parfum aufgesprüht hatte oder irgendwo ein Räucherstäbchen gebrannt hat.

Also wie um Himmels Willen machen die Schwangeren in meinen Kursen das immer? In jedem "down dog", den ich versucht habe wurde mir ganz komisch. Die Augen schließen und Meditieren war auch unmöglich, außer ich wollte, dass sich alles um mich herum dreht und anfängt zu schaukeln als wäre ich seekrank auf einem Schiff. Jetzt bin ich im zweiten Trimester angekommen und kann euch erzählen wie die meisten fitten werdenden Mamis in meinen Pränatal-Yogaklassen das machen: Sie kommen einfach erst ab dem zweiten Trimester in meine Stunde, bzw. sie kommen erst gar nicht ins Yoga, wenn es ihnen nicht gut geht. Tadaaaaa… Ach stimmt ja, da war ja was, das hab ich damals auch gelernt bei meiner Weiterbildung: In den ersten drei Monaten kommen die meisten Schwangeren wohl eher nicht in eine Yogaklasse wenn sie sich nicht gut fühlen. Da herrscht einfach nur totales Hormonchaos, der ganze Körper stellt sich um, die Psyche spielt verrückt und ein kleines Wunder ist dabei, sich einzunisten und es sich gemütlich zu machen.

Zum Glück ist diese Phase vorbei und ich hab wieder mehr Energie und die Übelkeit war von einem auf den anderen Tag ab der 13. Woche wie weggeblasen. JUHUU! Ich kann euch sagen das war eine mega Erleichterung und ich wollte einfach nur grinsend durch die Welt laufen und jedem mitteilen, dass ich 2019 Mama werde :)

Gesagt getan…

Jetzt gehe ich wieder fast jeden Tag auf die Matte und unterrichte alle meine Kurse und mache noch den ganzen Backoffice/Social Media- und Design-Kram für den Yogaladen. Das war zumindest meine Vorstellung des zweiten Trimesters, aber irgendwie kommt alles so wie es kommt und man sollte nicht all zu hohe Erwartungen haben. Ich bin zwar echt fitter und die Übelkeit ist weg, all