Wie aus „pay what you can“  „Tell us your Story“ wurde 

 

Ein Yoga Community Studio im Herzen von Offenbach, dem Nordend in OF am Meer. 

 

Yoga ist kein Sport es kann dich aber sportlich fordern. 

 

Yoga ist kein Business aber ein eigenes Studio ist harte Arbeit und kostet viel Zeit und es müssen alle Fixkosten wie Miete und co gezahlt werden. Und zwar jeden Monat, das ganze Jahr. 

 

Wir wünschen uns so sehr eines Tages unsere Mitarbeiter:innen mehr als fair zahlen zu können. Und vor allem weiter bestehen bleiben zu können. Wir waren mal zu viert und sind jetzt nur noch zu zweit aktiv. Wir haben kleine Kinder,  Family und noch andere Jobs die uns viel Zeit kosten. Zeit die uns manchmal fehlt um die Dinge „perfekt/ professionell“ zu machen, so wie wir es gerne hätten oder ihr und wir uns wünschen.

 

Wir hatten zu Beginn im Mai 2018 alle Kurse auf komplett freiem Bezahlsystem, „pay what you can“ war unser Motto. 

Manchmal lief es gut und dann wieder bescheiden. Aber die Tendenz war steigend nach oben und erstaunlicher weise ging das Konzept irgendwie echt gut auf, auch wenn wir das ein oder andere mal wirklich gestaunt haben wenn diejenigen mit der teurere  Yoga Markenhose nur 3€ für ihre Yogastunde zahlen konnten. Aber Hey das ist unser Risiko gewesen. Wir hatten und haben vertrauen in dich, in euch. 

 

Aber dann kam der Dämpfer. Die Pandemie! 

 

Studio Schließung - Ein Lockdown jagdte den anderen, Maskenpflicht (fürs Yoga der Killer) und nicht zu vergessen der Mindesabstand. Es durften nicht einmal halb so viele Menschen bei uns rein wie es eigentlich passen würde. 

 

Wir waren verzweifelt, müde, frustriert und unendlich traurig. Machen wir den Laden dicht? Aber was wäre wenn… wir wie in unserer Yoga Praxis flexibel bleiben und den ist Zustand annehmen anstatt sich dagegen zu wehren und zu meckern. 

 

Also blieb uns nichts anderes übrig als der Umstieg auf ein online  Buchungssystem und viel viel teure Technik mit Komplikationen und mehr Zeitaufwand etc. Wir mussten aber mit ziehen um die Stunden online und vor Ort anbieten zu können. 

 

Es folgten etwas festere Preise aber immernoch sehr human und mehr als fair. 

Von 0€-25€ für eine „Drop in“ Klasse war anfangs alles dabei. Dies wurde hin und wieder schamlos und traurigerweise ausgenutzt. Wir müssen auf die Bremse gehen. Wir müssen was ändern. Für euch und für uns. 

 

Unsere Lehrer:innen sind auf einmal Türsteher:in, Kamerafrau/Mann, und Counterkraft geworden und dann erst bleibt der Raum und die Zeit zum unterrichten. Es ist sehr Traurig. Viele haben die Lust verloren, die Lust am Unterrichten und die Community hat gefehlt, das Face to Face, die Umarmungen, die Adjustments, Das räuchern, die Massagen… einfach vieles hat gefehlt.

 

So langsam erholen wir uns aber wir müssen uns neu aufstellen, neu sortieren, alles neu überdenken. Wir müssen/ wollen Dinge ändern. Wir wollen gerne nach vorn anstatt nach hinten blicken. Wir wollen wieder so richtig am Leben Teil haben. Wir wollen weiterhin zwar bezahlbar und fair für die gering Verdiener:innen bleiben aber genau so auch überleben. Also was nun? 

 

Wir ändern unser Motto! 

 

Aus „Pay what you can“ wird „Tell us your Story!“ 

 

Was heißt das oder was bedeutet es genau für euch und für uns? 

 

Wenn du an einem bestimmten Kurs/ Workshop/ Mitgliedschaft teilnehmen magst und dir die finanziellen Mittel fehlen für unser neues Preismodell dann fasse bitte all deinen Mut zusammen und schreibe uns eine Email an happy@yogaladen-offenbach.de mit deiner Geschichte. Erzähle uns warum es wichtig wäre dass du zu uns kommst, dir Yoga gut tut, warum du es brauchst und dass du ein Teil unserer Community werden willst. Und wir garantieren dir wir finden zusammen eine faire Lösung und ermöglichen dir deine regelmäßigen Stunden. Aber bitte nutze unser Entgegenkommen nicht aus. 

 

Es wird in Zukunft auch eine „Community class“ in der Woche geben mit Junior Teacher in Ausbildung die auf Spendenbasis sein wird und du dort weiterhin nach dem „pay what you can“ Konzept zahlen kannst.

 

Wir hoffen sehr du bleibst und bringst noch Freunde und Familie mit zu uns. 

 

Wir geben alles, so viel wie halt gerade möglich ist denn Yoga ist eine Einstellung und Liebe. Die Liebe zu sich selbst,  seinen Mitmenschen, allen Lebewesen und Mutter Natur. 

 

Yoga ist kein Akrobatik Kurs und auch kein Wettkampf, es ist ein Gefühl, ein Ausdruck, eine Medizin und vor allem aber ein Weg. Dein Weg! Unser Weg! 

 

Es ist der Weg zu der besten Version von dir selbst. Der Weg dorthin kann holprig und ungemütlich sein, der Weg kann lang sein, er kann wunderschön und transformierend sein. Er kann wild, feurig und erdend sein.

 

Wir lieben yoga und wir lieben Offenbach. Wir das ist das Team vom Yogaladen Offenbach laden dich herzlich ein ohne nachzudenken deinem Impuls oder Gefühl zu folgen und mit uns gemeinsam die Community wachsen zu lassen. Gemeinsam Zeit zu verbringen, sich zu verbinden und zu praktizieren, zu überwinden dem Herzen zu folgen. Den Körper zu bewegen und zu fordern, ihn ruhen zu lassen und die Gedanken zu sortieren und das Chaos zu zulassen um dann wieder Ordnung und Klarheit in den Geist zu bringen. 

 

Wir laden dich ein. Egal wer du bist wir freuen uns auf dich. 

 

HARI OM 

 

 

 

 

TEXT VON 2018:

Auch wenn es dir bei den "Donation"-Stunden selbst überlassen bleibt, zu entscheiden, ob und wieviel du geben möchtest, kann die Idee auf Dauer nur funktionieren, wenn jeder bereit ist, etwas zu geben. 

Die meisten kennen die Preise, die üblicherweise in den Yoga Studios aufgerufen werden. Wir versuchen darüber hinaus, mit einer superschlanken Kostenstruktur die laufenden Kosten so gering wie möglich zu halten. Nichtsdestotrotz müssen Miete, Nebenkosten wie auch Versicherungen usw. bezahlt werden. Und: Die Lehrer sollen ebenfalls eine faire Vergütung bekommen. 

Das kann nur durch deine angemessene Unterstützung funktionieren. 

Was ist angemessen? Nun, da es in deinem eigenen Ermessen liegt und wir gleichzeitig auch die mitnehmen möchten, die nicht so viel ‚über‘ haben, ist es unmöglich einen allgemein gültigen Richtwert anzunehmen.

 

Wir schlagen dir daher folgendes Beitragsberechnungsmodell vor: 

Durchschnittlicher Betrag pro Kurs und Teilnehmer, den wir für die Aufrechterhaltung benötigen:    12€ 

Abzüglich persönliche harte Umstände:          -10-50%                 

Zuzüglich persönliche positive Umstände:     +10-50%

Wir können  dieses Modell  nur aufrecht erhalten, wenn es wirklich funktioniert.  

Als die Yogaladen-Idee geboren wurde, gab es ein paar ganz grundsätzliche Aspekte, die uns wichtig waren und uns bei dem ganzen Vorhaben seit Anbeginnleiten. Die da wären:

Community, Vertrauen und Transparenz 

Community: Ein von-Yoga-Überzeugten gemeinschaftlich betriebenes Studio, in dem Yoga nicht nur unterrichtet sondern auch gelebt wird. Zentrum dieser Community sind eine Handvoll Yogalehrer*Innen, die daran glauben, dass diese Gemeinschaft wachsen kann und soll.

So wird es beispielsweise bald allen Yogis, die das Projekt unterstützen wollen (finanziell oder durch aktives Mitwirken), möglich sein, an jenem zu partizipieren und somit seine weitere Entwicklung mitzubestimmen. Wenn du dich angesprochen fühlst, bist du herzlichst eingeladen, dich via Email an uns zu wenden.

Vertrauen: Vertrauen lenkt unsere Zusammenarbeit im Lehrerteam und ist außerdem die Grundlage für unser Bezahlmodell. Mehr muss man dazu nicht sagen. 

Transparenz: Wir wollen dich gerne über die finanzielle Entwicklung des Yogaladens und die Verwendung der Gelder informieren. Sollten irgendwann Überschüsse entstehen, wollen wir diese gerne für weitere Projekte nutzen und du sollst wissen, was mit dem Geld passiert. Hierfür wird es einmal im Quartal einen kurzen Bericht auf unserer Homepage geben sowie jährlich eine Veröffentlichung des Jahresabschlusses.