• Jochen

2. Yogaladen Community Bericht - unprätentiös niedrigschwellig



Am Wochenende hatten wir eines unserer seltenen Gesellschaftertreffen und uns über das schon zu einem Viertel abgelaufene neue Jahr Gedanken gemacht.


Puh geht euch das auch so? Die Zeit fliegt nur so dahin und gefühlt ist jeder Zweite mittlerweile globalisiert unterwegs – wir sprechen uns meist nur am Telefon und/oder über eMail und leider auch viel zu viel über Messenger und Co. Wie wohltuend ist da eine ausgleichende Yogapraxis – ganz ohne digitale Gadgets nur der Atem, der Körper, Bewegung und jede Menge Energie!



2019 im Yogaladen Offenbach

Bald ein Jahr vorbei: Eröffnung Yogaladen Offenbach
  1. Jahrestag - ein Jahr lang Yogaladen Am 5. Mai wird es eine Jahresfeier geben, in Form von Get together, fünf freien Yogaklassen, vielleicht auch ein wenig Mantra singen – jeder der mag bringt etwas zu Essen mit und wir haben einfach eine gute Zeit zusammen - also schon mal "date saven"!

  2. Im Sommer sind wir recht prominent auf dem "Just Love Festival" vertreten und bestreiten den Samstag, 13. Juli. Einige Wildcards werden wir unter euch verlosen und wir würden uns freuen vielen von euch dort zu begegnen.

  3. Gegen Weihnachten planen wir wieder einen Charity Day, von dem die Spenden zu 100% einer guten Sache zugute kommen werden, wer sich mit ergänzenden Ideen dafür einbringen möchte sei gerne willkommen.

  4. Wie ihr vielleicht bereits gesehen habt, haben wir begonnen einige Workshops mit ins Programm aufzunehmen. Jetzt am Wochenende gibt es einen Handstand-Workshop und am 13. April kommt Alex Harfield in den Yogaladen. Ein ganz besonderes Schmankerl ist die 3er Schwangeren Serie "Healthy Mum, happy Mum" von April bis Mai. Weitere Workshops sind geplant und ihr dürft gespannt sein.

  5. Im Spätjahr bietet Sylvie Ritter eine Prä- und Postnatal Weiterbildung für Yogalehrer an. Beides, Workshops als auch Ausbildung sind – anders als unserer Grundausrichtung bei den „pay what u can“ Kursen - mit einem festen Preis und fester Anmeldung versehen. Auch wenn wir intern mega kontrovers (und lange...und intensiv) diskutiert haben, wir kriegen das nicht anders gewuppt. Für solche Formate und den damit verbundenen Zusatzkosten und Aufwänden wollen wir den klassischen Weg des verbindlichen Anmeldens und Bezahlens gehen. A pros pros Geld:



Pay what u can / Finanzielle Lage des Yogaladen

Das erste Geschäftsjahr (oder besser gesagt die ersten 7 Monate) haben wir mit einer schwarzen Null ganz ordentlich abgeschlossen. Der Jahresabschluss ist noch nicht ganz fertig und es sind auch noch ein paar Rechnungen nicht gestellt, aber im Großen und Ganzen passt alles zusammen. Die Lehrer konnten stets zeitig bezahlt werden und die laufenden Kosten sind gedeckt.


Wenn wir richtig überschlagen haben, bleibt sogar noch etwas übrig um den lange ersehnten Saugroboter und die Spülmaschine kaufen zu können, dann müssten unsere Lehrer (und wir) nicht mehr am Ende des Tages die Teegläser von Hand spülen.

Die Spenden/Yogi sind im Schnitt zwar leider etwas weiter zurückgegangen und liegen mittlerweile unter 10€, aber die steigende Zahl an Yogis in den Klassen hat das insgesamt wieder wett gemacht. Die Menge an Freeridern ist nicht weiter gestiegen und immer noch sind wir froh diesen Weg eingeschlagen zu haben und dankbar dass es möglich, ist in einer kommerzialisierten Kultur wie unserer, in der die Business Regeln gesetzt zu sein scheinen, mit Vertrauen, gegenseitiger Verantwortung und Freiheit ein "Yogastudio" zu betreiben.


Traurig hat uns ein wenig der Post von Bryan Kest auf Instagram gemacht, der uns mit seinem Studio Konzept in Kalifornien zum Yogaladen inspiriert hatte. Er schreibt, dass der Spendenansatz, den er seit Beginn an als Grundlage hat, mittlerweile die laufenden Kosten des Studios nicht mehr trägt und er nur noch mit seinen online Subscribern den Studiobetrieb aufrecht erhalten kann. Wir hoffen dass sich das bei uns nicht so entwickeln wird (wir haben kein online Business mit dem wir quersubventionieren könnten).


Wir machen also weiter mit dem was wir begonnen haben und freuen uns, dass ihr, die ihr den Yogaladen unterstützt dazu beitragt, dass das Konzept tragfähig bleibt. Darüber hinaus stehen in 2019 einige der lange angedachten Weiterentwicklung an, aber das steht ja alles bereits im ersten Bericht beschrieben.



Freiheit! Raum für Entwicklung und Wachstum

...ist eines unserer Anliegen und so sind unsere Lehrer frei darin Ideen zu entwickeln und zu realisieren, neue Formate und Veranstaltungen. Einiges haben wir bereits in 2018 bereits ausprobiert (Gong Bäder, Movie Night, Kirtan uvm.) für 2019 gibt es eine Menge neue Ideen, ihr dürft gespannt sein, was so passieren wird.

Aber auch alle Yogis, die bei und mit uns praktizieren sind aufgefordert Ideen zu entwickeln und auf uns zuzukommen, damit wir gemeinsam den Community Gedanken fortentwickeln und dem Yogaladen immer wieder aufs Neue einen liebevoll kreativen Geist einhauchen.




Ankommen, wohlfühlen!

Als wir vor rund einem Jahr angefangen haben den noch im Umbau befindlichen Raum „einzurichten“ – hatten wir eigentlich kein richtiges innenarchitektonisches Gesamtkonzept. Viele Ideen zwar und Sibel und Freunde hatten ohne Ende stylo und Design Ansätze aber eben kein durchgepimptes Innenarchitektur-design-Ding.

Obwohl ganz richtig ist es nicht, ein Grundkonzept hatten wird schon: Wir haben ganz viel Liebe reingesteckt – wir (mit vielen vielen Freunden) hatten soweit es möglich war viel selbst gemacht, gebaut, gestrichen, gemalt und mit unserem Tun unsere Liebe zur Sache mit einzubringen. Mittlerweile ist der Yogaladen bis auf ein paar Arbeiten an der Fassade und am Vordach weitestgehend fertig und wir freuen uns jedes Mal, wenn jemand das erste Mal in den Yogaladen kommt und unser Grundkonzept spürt.


Innenarchitektonisches Konzept Yogaladen: Liebe

Die Tage war mein Schwager bei mir in der Klasse. Mein Schwager hat noch nie vorher Yoga praktiziert, außerdem ist er aber auch Architekt. Also fragte ihn nach der Stunde, wie es ihm gefallen hat und er sagte : Unprätentiös niedrig-schwellig. Da ich mir nicht so ganz sicher war, ob das gut oder nicht so gut ist, fragte ich vorsichtshalber nach, und er bestätigte: "Man kommt rein und fühlt sich wohl – der Yogaladen hat eine tolle Atmosphäre – ....und Yoga ist echt super! ".

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